Weitere Redner kündigen sich an

jn-akkDer 1. Mai als Arbeiterkampftag ist für uns auch der beste Tag um den Willen zur Einheit unserer Bewegung zu demonstrieren. Unser Anliegen ist es nicht, die Proteste zu spalten, sondern sie zielführend zusammen zu bringen und in ihrer Diversität anzuerkennen. Unseren gemeinsamen Kampf führen wir gegen Niedriglöhne, gegen Leiharbeit, gegen soziale und gesellschaftliche Spaltung und gegen den ökonomischen Terror in all seinen Formen.

Wir schicken am 1. Mai zwei unserer Funktionäre als Redner nach Halle. Dort werden sie verdeutlichen, dass unsere Solidarität weiter reicht, als ein Parteibuch oder ein Mitgliedsausweis. Denn egal, ob die direkte Aktion gegen einen Betrieb der Ausbeuter oder die nervenaufreibende Arbeit in den Parlamenten: Jeder, der seine Rolle in der Bewegung wahrnimmt, kann auf unsere Solidarität zählen. Wie man unsere Bewegung und unser Volk auf vielen Ebenen bekämpft, so müssen auch wir auf diesen Ebenen bereit stehen um es zu verteidigen.

Das Antikapitalistisches Kollektiv – AKK schaffte es im letzten Jahr einen beachtlichen Block radikaler Antikapitalisten auf die Straße zu bringen und somit überhaupt erst gegen die anhaltende Repression und Gewalt vorzugehen. Sie hatten die Notwendigkeit einer Antwort auf die Zustände der letzten Jahrzehnte erkannt und sich unter höchstem Einsatz, teilweise mit schwerwiegenden, gesundheitlichen Folgen, für unsere Bewegung eingesetzt.

Wie zu erwarten endete auch diese Demonstration in Prügelorgien der Polizei und mit dem Einsatz von Tränengasgranaten und Wasserwerfern. Wohlgemerkt: Die Demonstration war angemeldet und friedlich verlaufen.

Dieses Jahr mobilisiert auch das Antikapitalistische Kollektiv nach Halle an der Saale und bereitet dafür alle Gruppen bereits auf die Proteste vor. Die politischen Sprecher hoffen, dass es in diesem Jahr nicht zu erneuten Ausschreitungen kommt, wissen aber, dass dies nicht in ihrer Hand liegt. Trotzdem werden sie sich erneut in die gefährliche Situation begeben um stellvertretend für all jene zu kämpfen, die sich nicht trauen oder sich zu schade sind. In Gesprächen wurde uns jedoch erläutert, was die Sprecher schon oft betonten: Ziel ist die Durchsetzung der Demonstration, nicht die willkürliche Eskalation.

Unsere Funktionäre, welche an diesem Tage vor Ort sind, werden ihre Rolle in der Bewegung wahrnehmen und in Halle als Helfer und Unterstützer all jener auftreten, die seit Jahrzehnten in ihren Rechten beschnitten werden. Wir werden uns nicht auf die Seite der Schläger und Unterdrücker stellen, sondern auf die Seite der kämpfenden, deutschen Arbeiter und ihrer Jugend. Auf die Seite jener Generation, der dieser Staat den ökonomischen und biologischen Krieg erklärt hat.

Wir freuen uns auf einen heißen Sommer und einen gemeinsamen Arbeiterkampftag in Halle an der Saale!

Quelle: Junge Nationaldemokraten Baden Württemberg

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